Betrieb: Georg Börner,
Friedrichshofener Str. 21 a, 85049 Ingolstadt
Übernahme: 1972
Fläche: 20 Hektar
Anbau: Weizen, Sommergerste, Erbsen, Hafer
Viehhaltung: keine
Direktvermarktung: Kartoffeln, Gelbe Rüben, Eier, Äpfel
Ökologischer Anbau: seit 1991; Lammsbräu-Lieferant seit 2006

Georg Börners Hof ist etwa 150 Jahre alt. Früher war das Land rund herum so feucht, dass nicht viel gebaut wurde. Dann kam die Kanalisation. Und auf einmal befand sich der Bauernhof mitten in Ingolstadt, heute sind direkt um die Ecke ein Supermarkt und ein Nachtclub. Für biologischen Landbau entschied sich Georg Börner, weil er wusste, dass er mit seinem kleinen Hof nicht mit einem 100-Hektar-Betrieb konkurrieren konnte. „Deshalb wollte ich mich von der Massenproduktion abheben und habe auf Qualität gesetzt“, erklärt er. Inzwischen ist der Landwirt überzeugt, dass er in einen Zukunftsmarkt eingestiegen ist. Und weil er keine halben Sachen macht, hat er ein ganzheitliches Konzept für seinen Hof entwickelt, arbeitet mit Fotovoltaik und fährt mit Rapsöl. Sein Sohn soll den Betrieb einmal im Nebenerwerb übernehmen. Endgültig in den Ruhestand wird Georg Börner dann aber nicht gehen. „Ich bleibe sozusagen Aufsichtsratsvorsitzender“, sagt er augenzwinkernd.