Betrieb: Hans Mirbeth,
Höfen 1, 93155 Hemau
Übernahme: 1985; Nebenerwerb
Fläche: 23 Hektar
Anbau: Weizen, Dinkel, Roggen, Kleegras, Erbsen
Viehhaltung: keine
Direktvermarktung: keine
Ökologischer Anbau: seit 1986; Lammsbräu-Lieferant seit 1988/89

Hans Mirbeth ist hauptberuflich passenderweise im Landwirtschaftsamt tätig. Seinen Betrieb hat er Mitte der 80er Jahre auf biologischen Anbau umgestellt, weil ihn die Lebensmittelskandale entsetzt hatten. „Außerdem wollte ich helfen, die allgemeine Umweltverschmutzung einzuschränken“, sagt Hans Mirbeth. Der Aufwand im Öko-Landbau sei nur geringfügig größer als beim konventionellen, findet Mirbeth – „vor allem, wenn ich überlege, wie oft andere mit der Spritze fahren“. Dass den Öko-Bauern demnächst die Fördermittel gekürzt werden sollen, findet Hans Mirbeth wirtschaftlich unklug. „Dann geht ein Boom an uns vorbei“, sagt er. „Die Bio-Produkte werden schon jetzt zum Teil im Ausland eingekauft. Denn der Bedarf ist da.“